Ihre Berufsgruppe ist ein Argument, wenn sie ankommt
Freiberufler haben bei der Baufinanzierung eine bessere Ausgangslage, als viele annehmen. Kammerzugehörigkeit, Versorgungswerk und stabile Nachfrage sind Faktoren, die Banken anerkennen, und mehrere Institute führen eigene Programme für Heilberufe und Kammerberufe. Nur werden diese Programme nicht beworben und tauchen in keinem Onlinevergleich auf.
Der praktische Unterschied entsteht damit an zwei Stellen. Erstens bei der Wahl der Bank: Ein Institut ohne Erfahrung mit freiberuflichen Einkommen bewertet dieselben Zahlen deutlich vorsichtiger. Zweitens beim Umgang mit dem Praxis- oder Kanzleidarlehen, weil die Frage, ob es privat oder betrieblich gerechnet wird, über die Machbarkeit entscheiden kann.
Wenn Sie kurz vor oder nach einer Praxisübernahme stehen und zusätzlich privat kaufen möchten, planen Sie beides zusammen. Nacheinander beantragt und bei verschiedenen Häusern eingereicht, scheitert die zweite Finanzierung häufig an der ersten.